Photovoltaik-Contracting einfach erklärt

shaking hands in front of solar panels

Photovoltaik-Contracting – das Service-Paket für Vermieter & Investoren

Grüner Strom aus Photovoltaikanlagen ist für jeden Vermieter und Immobilieninvestor attraktiv. Denn dank des Mieterstroms profitieren Immobilienbesitzer und deren Mieter gleichermaßen von großen wirtschaftlichen Vorteilen. Wer eine eigene PV-Anlage planen möchte, stößt schnell auf den Begriff Solarstrom- oder Photovoltaik-Contracting. Aber was hat es damit eigentlich auf sich und lohnt sich das Modell für Mehrfamilienhäuser?

 

Was ist Contracting?

Der Begriff Contracting steht für diverse Formen vertraglich geregelter Geschäftsbeziehungen. Beim Contracting schließt ein Dienstleister (Contractor) einen Vertrag mit einem Kunden (Contractingnehmer) ab und führt die vertraglich festgelegten Leistungen aus. In der Regel handelt es sich dabei um langfristige Dienste, die außerhalb des Kerngeschäfts oder Kompetenzbereichs des Kunden liegen. Hierzu zählen unter anderem die Bereitstellung und Lieferung von Betriebsstoffen wie etwa Strom und Wärme. Im Falle von Photovoltaik-Contracting ist die Errichtung und der Betrieb von PV-Anlagen sowie die Lieferung von Solarstrom gemeint.

 

Contracting-Modelle im Überblick

Es existieren mehrere Contracting-Modelle, die für Vermieter und Immobilieninvestoren interessant sein können. Im Energiesektor wurden sie mittels der Norm DIN 8930-5 festgelegt:

 

 

Modell 1: Energieliefer-Contracting

Diese Form des Contractings wird gemäß DIN-Norm auch Anlagen-Contracting oder einfach Nutzenergie-Lieferung genannt. Hierbei finanziert, errichtet und betreibt ein Dienstleister eine eigene Energieerzeugungsanlage in einer Kundenimmobilie und produziert für diese langfristig Wärme oder Strom.

 

Modell 2: Finanzierungs-Contracting

Im Rahmen des Finanzierungs-Contractings plant, finanziert und errichtet ein Dienstleister eine Energieerzeugungsanlage für seinen Auftraggeber: Die Nutzung, Verantwortung und der Betrieb der Anlage obliegen jedoch dem Kunden selbst.

 

Modell 3: Betriebsführungs-Contracting

Bei diesem Contracting-Modell, das auch schlicht als technisches Anlagen- oder Gebäudemanagement bezeichnet wird, realisiert ein Contractor keine Energieerzeugungsanlage für seinen Kunden. Er übernimmt hingegen langfristig den Betrieb und die Instandhaltung bereits vorhandener Technik.

 

Modell 4: Einspar-Contracting

Im Zuge dieses auch Performance- oder Energiespar-Contracting genannten Modells erstellt ein Dienstleister ein Energiesparkonzept für seinen Kunden: Der Contractor modernisiert eine bestehende Energieerzeugungsanlage oder plant eine neue, besonders kosten- und energieeffiziente Lösung.

 

Warum Contracting für Solarstrom?

Einen Vertrag für Photovoltaik-Contracting abzuschließen ist für die meisten Vermieter und Immobilienbesitzer sinnvoll. Denn nur die wenigsten verfügen über das technische und wirtschaftliche Wissen und die Kapazitäten, um eine Photovoltaikanlage langfristig effizient betreiben zu können. Genau an diese Stelle unterstützt ein erfahrener Dienstleister im Bereich PV-Contracting.

 

 

Das typische Photovoltaik-Contracting-Modell und dessen Vorteile

Vermieter und Immobilienbesitzer eines Mehrfamilienhauses nutzen in der Regel das Konzept des Betriebsführungs-Contractings. Im Rahmen dieses Photovoltaik-Contracting-Modells betreut ein PV-Dienstleister die bestehende Solarstromanlage auf dem Hausdach. Der Contractor übernimmt den langfristigen Betrieb und die Instandhaltung sämtlicher Geräte wie Solarpanele, Kabelverbindungen und Wechselrichter. Zudem regelt er den Verkauf von Solarstrom an die Mieter im Haus und die Einspeisung überschüssiger Energie in das öffentliche Netz. Ein Vertrag für Betriebsführungs-Contracting beläuft sich in der Regel auf etwa 10 bis 20 Jahre. Nach dessen Ablauf lässt sich der Service auf Wunsch natürlich verlängern.

 

 

Alles aus einer Hand: Photovoltaik-Contracting für Vermieter

Photovoltaik-Contracting hat große Vorteile für Vermieter von Mehrfamilienhäusern. Der Kunde muss sich in puncto Solarstrom um nichts kümmern. Er spart Zeit und kann sich weiter auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Der Contractor übernimmt alle Maßnahmen, die für die nachhaltige Solarstromversorgung nötig sind. Wer einen professionellen Dienstleister heranzieht, kann sich zudem sicher sein, dass die Solarstromanlage langfristig effizient funktioniert und  eine optimale Stromversorgung im Haus garantiert. Ein weiterer Vorteil vieler Verträge ist die garantierte Rendite: Immobilienbesitzer profitieren mit Solarstrom von fixen Einnahmen und machen sich langfristig unabhängig von Strompreisschwankungen.

 

 

Die Vorteile von PV-Contracting im Überblick

  • Der Contractor übernimmt alle anfallenden Aufgaben.

  • Ohne Risiko: keine zusätzlichen Pflichten für den Kunden

  • Zeitersparnis: Fokus bleibt weiterhin beim eigenen Kerngeschäft.

  • Langfristiger Vorteil: Wartung und Instandhaltung obliegen dem Contractor.

  • Verlässliche Stromversorgung: effiziente Solartechnik auf dem Hausdach

  • Mieterstromzuschlag: ohne Mehraufwand von der EEG-Förderung profitieren

  • Sicherheit: garantierte Rendite für Vermieter

 

 

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